Bayern - Postdienste, Speditionen und Logistik

2,35% mehr für die BeamtInnen

Mehr Geld für die BeamtInnen bei der Post AG

Postbeamte erhalten mehr Geld

Zum 01.Februar 2017 tritt die zweite Stufe der Besoldungserhöhung aus der Tarifrunde des öffentlichen Dienstes in Kraft

Es gibt 2,35% mehr Gehalt. Genauso wird die Postzulage erhöht.

Bei dieser Gelegenheit sei erinnert, warum es wie zur Postzulage kam:
Bis zum Jahre 2003 haben alle Bundesbeamten 84,2% an Weihnachtsgeld und ein Urlaubsgeld erhalten. Dann kam der Gesetzgeber und strich für die Beamten der Postnachfolgeunternehmen Sonderzahlung und Urlaubsgeld komplett. Beamten klagten gegen diese Ungleichbehandlungen gegenüber den anderen Bundesbeamten und gingen damit bis zum Bundesverfassungsgericht.
Das Bundesverfassungsgericht schmetterte die Klage mit der bezeichnenden Begründung ab: „Das mit dem Wegfall der Sonderzahlung verfolgte Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der Postnachfolgeunternehmen zu stärken, ist hinreichend gewichtig, um eine Ungleichbehandlung zu rechtfertigen“.

ver.di aktiv und erfolgreich!

ver.di war von Anfang klar, dass auf die Gerichte kein Verlass ist, sondern nur auf uns selbst. Mit vielen Aktionen, wie z.B. der Großdemonstration von Tausenden Postlern im September 2004 auf dem Münchner Marienplatz wurde durchgesetzt, dass zumindest der „Topf“ der Sonderzahlungen für die Postbeamten erhalten bleibt. Das ist die Grundlage für die Postzulage und für die Altersteilzeit der Postbeamten. Sie ist mit einem Aufstockungsbetrag bis zu 81% des letzten Vollzeitnetto deutlich besser als die Bundesregelung. Erreichbar war dies, weil Tarifbeschäftigte und Beamte bei der Deutschen Post AG gut organisiert sind und sich nicht spalten lassen. Erfolge wie die Postzulage, die Arbeitszeit für die Postbeamten (38,5 statt 41-Std-Woche) und die Altersteilzeit fallen nicht vom Himmel!

Sie haben noch Fragen, z.B. zur ATZ Beamte? Einfach Ihren ver.di Betriebsrat um einen Termin bitten, Sie werden dann kompetent und umfassend beraten!