PSL-Ticker Bayern

PSL-Ticker September 2013

PSL-Ticker September 2013

TARIFABSCHLUSS BEI DER
POSTBANK FILIALVERTRIEB AG

DIESER MARATHON HAT SICH GELOHNT

Fünf Verhandlungsrunden lang spielte der Arbeitgeber auf Zeit und meinte, die Beschäftigten einfach hinhalten zu können. Dann entschied ver.di, mit Warnstreiks den Druck zu erhöhen.

Mit der Forderung und unter dem Motto: „Unterm Strich zähl ich, deshalb Gehaltsgruppe 2 in Gehaltsgruppe 3 umwandeln“ und „Leistung aus Leidenschaft, deshalb 6,5% mehr vom Brutto“, wurde im ganzen Bundesgebiet gestreikt, in Bayern am 5. Juli. Alle bestreikten Filialen waren geschlossen. Es hat sich gelohnt, am 9./10. Juli konnte nach einem 36-stündigen Verhandlungsmarathon ein hervorragendes Tarifergebnis erzielt werden.

Zum 1. Februar 2014 tritt eine neue Entgeltstruktur in Kraft, die den Tarifkräften je nach Eingruppierung eine Tariferhöhung bis zu neun Prozent bietet. Die bisherigen Erfahrungsstufen wurden erweitert, damit kann eine Tariferhöhung innerhalb einer Entgeltgruppe bis zur Stufe sechs erreicht werden.

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Alle Tarifkräfte, die nicht von der neuen Entgeltstruktur profitieren, erhalten ebenfalls zum 1. Februar 2014 eine Lohnerhöhung von drei Prozent. Im September diesen Jahres erfolgt eine Einmalzahlung i.H.v. 300 €. Die Ausbildungsvergütung wird ab Februar 2014 um 75 € pro Monat erhöht. Zudem wurde der Kündigungsschutz bis zum 31.12.2014 verlängert und die Beamtinnen und Beamten der Postbank Filialvertrieb AG erhalten weiterhin die Postbankzulage. Ein gutes Ergebnis, das ohne den hohen Organisationsgrad und die Warnstreiks nicht zustande gekommen wäre! C.W.

Dieses Thema mit Bildern hinterlegt und weitere wissenswerte Informationen sind zu finden im PSL-Ticker September 2013.