PSL-Ticker Bayern

PSL-Ticker April 2015

PSL-Ticker April 2015

PSL Ticker April 2015 ver.di PSL-Ticker April 2015

Heute Fracht, morgen Brief, übermorgen Alle.

Am 1. und 2. April streikten Kolleginnen und Kollegen in vielen Zustellstützpunkten und Zustellbasen der Deutschen Post AG aller
bayerischen Niederlassungen. Am 16. April wurden alle bayerischen Frachtzentren bestreikt. Tausende von Beschäftigten in Bayern haben damit in den ersten Warnstreiks der Deutschen Post AG die rote Karte gezeigt.

Denn der Postvorstand bricht Verträge, flieht aus den Posttarifverträgen und aus der Mitbestimmung. Mit dem Aufbau eines flächendeckenden Netzes für die Paketzustellung in den hierfür zum Jahresanfang gegründeten 49 Regionalgesellschaften
verstößt die Deutsche Post AG gegen den mit uns abgeschlossenen Schutzvertrag. Danach darf das Unternehmen bei der Zustellung von Briefen und Paketen maximal 990 Paketzustellbezirke an konzerninterne oder externe Unternehmen vergeben. Für diesen Schutz verzichten die Beschäftigten jeden Tag erneut u.a. auf Kurzpausen und arbeitsfreie Tage. Deswegen fordern
wir unsere Zeiten zurück – 36 Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich!

Denn wir wissen: Wenn wir jetzt dem Postvorstand nicht die rote Karte zeigen, gibt es kein Halten mehr für ihn. Niemand anderes als wir sind seine Grenze!

Dieses Thema mit Bildern hinterlegt und weiteres aus Postdienste, Speditionen und Logistik von ver.di Bayern sind im neuen PSL-Ticker April 2015 zu finden.